Altersvorsorge rückläufig
Dienstag, Oktober 20, 2009 17:57Aufgrund der aktuellen Finanzkrise sorgen immer weniger Berufstätige ausreichend fürs Alter vor.
Jeder Fünfte hat bei Anlagenformen wie der Riester-Rente die Zahlungen gekürzt oder sogar ganz eingestellt. Dabei ist eine private Vorsorge notwendig, wenn im Alter der gewohnte Lebensstandard gehalten werden soll.
Das Interesse an staatlich geförderter Altersvorsorge ist vor allem bei den jungen Berufstätigen um insgesamt zwei Prozent zurückgegangen. Vier Prozent gaben an, wegen der Finanzkrise die Einzahlungen reduziert oder den Vertrag sogar gekündigt zu haben. Fast doppelt so viele junge Berufstätige wie vor einem Jahr wollen ihre Altersvorsorge künftig nicht mehr verstärken. Ausgenommen hiervon ist die Altersvorsorge durch den Erwerb von Immobilien. Viele der Erwerbstätigen sehen eine Eigentumswohnung oder ein Haus als besonders sichere Altersvorsorge an. Wohn-Riester, das heißt die staatliche Förderung von Wohnungsbau per Riester-Vertrag, findet dagegen wenig Resonanz.






